Oliver Scheides

Presseinfos

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Pressetext
Solo:
Gefühlvoll, witzig, frech und geistreich sind die Songs von Scheidies. Die Kapelle für alle Fälle und Scheidies verlieren auf gezügelte Weise die Kontrolle und feiern mit dem Publikum das "Endlich mal schön!"
Der songschreibende Sänger Oliver Scheidies macht aus einem Liederabend kurzerhand ein ausgesprochen unterhaltsames Musiktheater. Da gibt es zum Beispiel die Parodie als "Udo Hindenberg" auf das kultige Original, welche verblüffend eng an dessen schnoddriger Diktion und urkomisch ist. Als Entertainer überzeugt Scheidies, wenn er zusammen mit dem Publikum das satirische Lied "Groovezeit" intoniert und daß er auch Improvisationstalent hat, zeigt Scheidies mit einem minutenlangen Song, den er spontan aus drei vom Publikum genannten Begriffen drechselt. Ein musikalisches Fest mit humorvollem Tiefgang ist garantiert.

Mit Band:

Begleitet wird er von der virtuosen und spielfreudigen Kapelle für alle Fälle:
Anne Schaarschmidt - voc / Michael Oertel - git / Konrad Wiemann - drums /

Oliver Scheidies, oft als Schauspieler, liedermachender Philosoph, clownesker Poet und Wortakrobat bezeichnet, löste all diese Attribute bravourös ein und unterstrich seinen Auftritt durch tadelloses bis virtuoses Gitarrenspiel.

Der aus dem hohen Norden stammende und in Freiburg lebende Künstler sang in seinem Opener "Freiburg" ein Liebes-Chanson auf seine Wahlheimat und beschrieb darin die dort zu findende sehr eigene Liberalität und Toleranz, die das "Leben feiert", aber "niemals stehen bleibt". Urkomisch seine Parodie als Udo Hindenberg auf das kultige Original. Verblüffend eng an dessen schnoddriger Diktion ließ er sich als "menschliches Strandgut mit der letzten Welle in den Hafen spülen". Als Entertainer animierte er in seinem satirischen Song "Groove-Zeit" zum kräftigen Mitsingen. Sein Improvisationstalent bewies er in einem minutenlangen Song, den er spontan aus den drei aus dem Publikum genannten Begriffen "Vollmond, Fidelius Waldvogel und Hirschsprung" drechselte. Mit dem Lied über die kleine Schildkröte, die, kaum aus dem Ei geschlüpft, schon um ihr Leben laufen muss, holte er wieder alle auf den Boden, die glauben, nur sie hätten Probleme. Scheidies Vortrag besaß jederzeit Tiefgang, glänzte durch intelligente Animation und glitt auch in den witzigsten Momenten niemals in Blödelei ab.
Erich Krieger, Badische Zeitung, 19.09.2016

"Texte, Gesang, musikalische Arrangements - eine ambientenreiche Melange. Die Titel "Berlin" / "Freiburg" / "Klein Istanbul", stellvertretend genannt für "Feiert das Leben", das auch schöpferisch höchst ambivalente Bermudadreieck des Albums." Jochen Arlt, Nominator/Juror PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK

Ein Schelm, dieser Scheidies, ein gefühlvoller Clown mit Sinn fürs Wesentliche im Leben und liebevoll verrückt. Das Publikum hätte gern mehr gehört.

Badische Zeitung, 25.09.2015

Wie viel Handwerk und Spielwitz in seinen "abgrundtief lustigen Liedern" steckt, zeigt Oliver Scheidies auch bei den zwei Improvisationsnummern. Es sind aus Publikumsbegriffen gebastelte Songs, die es in sich haben; eine geballte Ladung komödiantisches Potential.

Badische Zeitung, 01.06.2012

In der Publikumsgunst ganz weit oben lag der Freiburger Musikkabarettist Oliver Scheidies, der mit seinen humorvollen, absurd-komischen und tiefgründigen Texten einen anderen Kleinkunstschwerpunkt setzte. Bühnenpräsenz, facettenreiches Minenspiel und ein feines Gespür für Pausen und Pointen zeichneten seinen Auftritt aus. Beim „Lied übermüdete Mütter“ flossen Lachtränen in Strömen. Oliver Scheidies kann auch frei improvisieren und bittet das Publikum um drei Wörter. Aus Wolken, Osterhase und Elefant webt er spontan eine tragikomische Geschichte über einen depressiven Elefanten, namens „Olken“. Ein abgrundtief lustiges Lied in Reimkultur.

Badische Zeitung, 30.03.2015

Frappierende Situationskomik indes beweist Oliver Scheidies, Gewinner des Emmendinger Kleinkunstpreises, mit seiner Liederpoesie, deren Richtung das Publikum mit jeweils drei willkürlich ausgesuchten Wörtern vorgeben darf. Der geneigte Leser kann sich an dieser Stelle ja mal überlegen, was er mit Begriffen wie "Wurstsalat", "Krauthobel" oder "Klingel" musikalisch anstellen würde.

Badische Zeitung, 04.02.2013

Ein "bis in den kleinen Zeh begeistertes" ( Zitat eines Gastes ) Publikum feierte mit Oliver Scheidies das Leben. Der Liedermacher und clowneske Poet sang abgrundtief lustige Lieder über Alltagshelden, die fröhlich Schiffbruch erleiden. Texte mit Tiefgang, mitreißende Rhythmen und Melodien mit viel Gefühl boten für jeden etwas - es wurde eine lange Nacht.

Badische Zeitung, 12.07.2014

Oliver Scheidies hatte die Lacher im Nu auf seiner Seite. Das tragisch-komische Musikprogramm traf mitten in den Nerv des Publikums. Der "Ernstbold auf leisen Sohlen" beeindruckte auf der ganzen Linie, von subtil bis polternd.

Emmendinger Tor, 14.11.2013

Mit abgrundtief lustiger Liederpoesie wartete Oliver Scheidies aus Freiburg auf. Seine kraftvolle Musikalität gab seinen Texten eindringliche Farbigkeit, konnte dabei auch bewegen. Aber wenn er richtig loslegte, dann machte auch das Publikum mit. Dann war „Groovezeit“ in der Alten Knabenschule: Bis zum Schluss ein Abend auf hohem Niveau.

Main-Echo, 05.04. 2014

Humoristische Poesie zum Menü Heitersheim. Die Reihe „Kunst und Kulinarisches“ im Café artis hat längst ihre Fans, Oliver Scheidies auch.
Während die Küche des Cafés die Klaviatur des Genusses formvollendet beherrschte, servierte der schauspielernde Wahl-Freiburger und Gitarrist unsägliche Verse, akrobatische „Saitensprünge“ und sämtliche Schattierungen von Empathie. Seine hintersinnige Liederpoesie flankierten eine ausdrucksstarke Stimme und clowneske Mimik. Gaumenfreuden und Ohrenschmaus gingen an diesem Abend eine wesenhafte Liaison ein. Beide verdienten absolute Hingabe.
Schiffbruch erleiden und sich selber beneiden: Das waren nur scheinbare Widersprüche in dem Liebeslied an „Das Mädchen aus der Uckermark“. Subtiler Humor durchschimmerte „Die kleine Königin“. Ihr Tanz mit dem Tod ließ sie trotzdem lebenslustig bleiben.
„Ich lass’ mich nicht allein, ich bin doch immer für mich da“, besang der Künstler den guten vollen Mond. Anfang 2012 hatte er seine Programmpremiere. Jetzt stellt er auf der Bühne Fragen nach dem Leben, nach Original und Kopie, nach dem Sein oder Werden. Im Reigen seiner Städtelieder zog er läutend durch das italienische Bonifacio, fühlte sich in Freiburg auch im Winter sommerlich und entdeckte Mannheim, das sich nicht so spontan verschenkt, über Umwege nach Paris und Kiew. In Hamburg, wo die Schafe schweigen, aber niemals die Lämmer, sammelte er seine Zuhörer- Herde zum kollektiven „Mäh“. Nach „Klein-Istanbul“ – Mannheim, Neckarstadt-West – beendete er in Berlin die Reise als feinsinniger Beobachter. Mit dem Publikum übte er in gemeinsam intonierten Sequenzen gespannte Entspanntheit.
Die Hommage an Udo Lindenberg gelang mit Einblicken in eine unverblümte „Single-Nacht im Tanzpalast“. Dem Jugendschönheitswahn widmete er das böse Liebeslied „Ilse“. Aus dem Vollen schöpfte er bei dem Song über notorisch übermüdete Mütter und ihre innigsten Wünsche.
So feierte Scheidies das Leben, verströmte Herzblut, bewegte sich im ewigen Kreislauf von Ebbe und Flut, nahm sich selbst und sein begeistertes Publikum dabei immer mit.

Sabine Model, aus „Der Einblick“, März 2014